11. Sport- und Heimatfest

Auch in diesem Jahr hatte sich der Heimatverein im Vorfeld zu dem diesjährigen Fest allerhand einfallen lassen und gleichfalls wurde auf Bewährtes zurückgegriffen. Umfangreiche Aufbauarbeiten auf dem Festplatz, unter der Leitung des neuen technischen Leiters des Vereins, Herrn Claus Bäuml, kündigten schon Tage vorher das Ereignis an. Bereits Donnerstag Abend wurde das Mahnmal am Bauernsteg für die Opfer des 1. Weltkrieges, nach dessen Restaurierung der Öffentlichkeit wieder übergeben.Bei der Einweihung des Kriegerdenkmals in Lützschena
Nach dem nun schon obligatorischen Anstich eines Fasses „Reudnitzer“ am Freitagabend, welchen die Ehrengäste, Freiherr v. Sternburg und der Ortsvorsteher Herr Bäsler, ohne Probleme gemeinsam meisterten, wurde das Fest durch den Vorsitzenden des HV Herrn Dieter Rösler eröffnet und die Lützschenaer und Stahmelner Feuerwehrfußballmannschaften für ihren „Kick“, den erneut die Lützschenaer Wehr gewann, mit Freibier belohnt. Neu war in der Freitag - Abendveranstaltung die Gruppe „Randale von der Saale“ und dazu die Tanzeinlagen der Lützschenaer Balettschule „Lets Deace“, welche die schon gute Stimmung im bis zum letzten Platz gefüllten Zelt zum Sieden brachte. Der Strip eines einzelnen Herren kurz vor Mitternacht war dagegen nicht so aufmunternd.

Am Samstag strahlender Sonnenschein und eine gute Veranstaltung in der Schloßkirche. Auf dem Festplatz begannen unsere Einwohner und Gäste zu feiern. Dazu bot das Bierzelt und die zahlreichen gastronomischen Stände genug Gelegenheit. Die Fahrgeschäfte der Firma Vogl lockten mit bunten Lichtern und einigen Attraktionen die Menschen genau so an wie unsere Rita Neubert mit ihrer großen Festtombola. Für unsere Kleinen kam das Spielmobil „Peter Pan“ und die Grundschule Stahmeln mit einem Theaterstück. Am Nachmittag dann ein Traditionsfußballspiel mit Spielern der „BSG Empor“ (hier standen 451 Lebensjahre auf dem Spielfeld und das bei acht Spielern!!) gegen eine Auswahl von Ritas Reisebüro. Egal ob die Modellflugschau „Martini Air“ für Alle oder „Jumicar“-Autorennen für die Kids – jeder kam auf seine Kosten und dem Betrachter bot sich ein buntes Treiben, was zur Zufriedenheit der Veranstalter Anlass gab. Abends dann „Anita & Roland“ die Burgenländer zum Tanz und die bewährte Krostitzer Tanzgruppe, die in diesem Jahr nicht so der „Reißer“ war. Die Nächte gestaltete erneut Th. Hildebrandt mit seiner Disco bis in den Morgen, welcher ohne Zwischenfälle erreicht wurde.

Der Sonntag begann verregnet, aber im Tagesverlauf besserte sich das Wetter. Viele Gäste besuchten erneut die Festwiese und bereuten ihr Kommen nicht. Am Nachmittag trat die jüngste Rockband Deutschlands, die „Rotkehlchen“, im Festzelt auf und boten Musik vom Feinsten! Am späten Nachmittag dann die Auslosung der Festtombola (1. Preis war eine Reise für 2 Pers für eine Woche nach Tunesien, sowie zahlreiche weitere Preise) und danach war das „Elfte“ auch schon wieder zu Ende.

Altbewährt hat sich dabei die Zusammenarbeit mit dem Feuerwehrverein Lützschena – Stahmeln, den ortsansässigen Gewerbetreibenden, dem Reudnitzer Brauhaus zu Leipzig und dem SV Sternburg, auch wenn die Planung der Punktspiele schon im Vorjahr hätte besser erfolgen können, so dass auch die 1. Herren ein Heimspiel am Sonntagnachmittag gehabt hätte. Zum Abschluss des diesjährigen Heimatfestes fand im Gewerbegebiet in Zusammenarbeit mit dem „Sächsischen Radfahrerbund“ das Radrennen um den „Preis des TÜV Sachsen“ statt. Die Siegerehrung im Hauptrennen nahm der Geschäftsführer des TÜV , Herr Stark, vor. Nach 40 Runden siegte der Vorjahreszweite Jan Ulbricht. Gedankt werden muss an dieser Stelle jedem Sponsor der das Fest unterstützt hat und vor allem allen Helfern, die vor und hinter den Kulissen, ehrenamtlich die Vorbereitung und die Durchführung des Festes mit viel Einsatz ermöglicht haben und durch ihre Arbeit das Heimatfest zum erneuten Erfolg geführt haben.


Tosch

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